Spezialtipp

Mittwoch, 23:03 Uhr SWR2

SWR2 Jetzt Musik

Donaueschinger Musiktage 2019

SWR Symphonieorchester, Eva Reiter, Susanne Fröhlich, Paetzold-Flöte

Tagestipp

Heute, 20:00 Uhr Radio Blau

Leipziger Liederszene

Zu Gast Maria Schüritz mit ihrer neuen CD "Ich, dein Wahnsinn" - nominiert für den Preis der deutschen Schallplattenkritik. Im Gespräch ihre Art zu singen, eine Zugfahrt in Russland, die Braunkohle und das Kopfkino. Moderation: Dieter Kalka

Konzerttipp

Heute, 22:05 Uhr Deutschlandfunk

Spielweisen

Auswärtsspiel - Konzerte aus Europa Leos Janácek ,Auf verwachsenem Pfade". Klavierzyklus in 10 Sätzen (Ausschnitt) ,Im Nebel". 4 Stücke für Klavier Sonate ,1. X. 1905" Thomas Adès, Klavier Aufnahme vom 11.12.2018 aus der Fundação Calouste Gulbenkian in Lissabon Am Mikrofon: Christoph Vratz Er komponiert für die Salzburger Festspiele und das Royal Opera House in London, seine Werke werden von namhaften Interpreten, wie dem Geiger Frank Peter Zimmermann und dem Dirigenten Sir Simon Rattle, aufgeführt. Doch gelegentlich kehrt Thomas Adès zu seinen musikalischen Wurzeln zurück, ans Klavier. Erst im Spätsommer 2019 hat er als Lied-Begleiter eine CD-Produktion von Franz Schuberts ,Winterreise" mit dem Tenor Ian Bostridge veröffentlicht. Im Dezember 2018 gab Adès in der Stiftung Calouste Gulbenkian einen seiner seltenenen Klavierabende mit Musik von Leos Janácek. Im Zentrum dieses Konzertes stand die Sonate ,1. X. 1905", die auf den Tod eines tschechischen Arbeiters zurückgeht. Der Schreinerlehrling Frantisek Pavlík wurde an diesem Tag von österreichischen Truppen getötet, weil er bei einer Demonstration zur Gründung einer tschechischsprachigen Universität in Brünn teilgenommen hatte. Tief erschüttert von diesem Ereignis komponierte Janácek seine einzige Klaviersonate.

Hörspieltipp

Heute, 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Dreileben Ein Hörspiel über das Sterben Von Gernot Grünewald Mit: Marie Seiser, Cornelia Dörr, José Barros Moncada Komposition: Daniel Spier Ton: Nikolaus Löwe Produktion: RBB / Deutschlandradio Kultur 2012 Länge: 54"36 Drei junge Schauspielerinnen und Schauspieler besuchen todkranke Menschen. Sie berichten von erster Scheu und vom Zueinanderfinden, erzählen uns die Lebensgeschichten weiter und sind überrascht über den tabulosen Umgang mit dem Tod. "Für sein Hörstück ,Dreileben" schickt Gernot Grünewald drei junge Schauspielerinnen und Schauspieler zu jenen, die es wissen müssen. Mehrere Monate lang besuchen sie Menschen auf der Schwelle zum Tod: eine Todkranke in ihrer Wohnung, eine Sterbende in einem Hospiz, einen Hochbetagten in einem Altenheim. Die jungen Besucherinnen und Besucher hören zu und erzählen uns weiter: von wichtigen Momenten in den Lebensläufen, von der Diagnose der todbringenden Krankheit, von der Angst vor dem Tod, von den verbleibenden Momenten voller Freude. Und sie berichten über ihre eigenen Beziehungen zu den Sterbenden, über Besuche am Krankenbett und vom Moment der Todesmitteilung." (Lobende Erwähnung der ,Hörspiel des Monats"-Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste). Entstanden ist ein Hörspiel vom Sterben, das viel über das Leben erzählt. Gernot Grünewald, geboren 1978 in Stuttgart, Schauspieler und Regisseur. 2011 Hauptpreis beim "Körber Studio Junge Regie" für das Theaterstück "Dreileben". Grünewald inszeniert u.a. am Jungen Theater Göttingen, Schauspielhaus Wien, Theater Heidelberg, Theater Bremen, Schauspiel Frankfurt und am Deutschen Theater Berlin. Für seine Inszenierung "Palmer - Zur Liebe verdammt fürs Schwabenland" am Landestheater Tübingen war er für den FAUST-Preis 2015 nominiert. Mit der Produktion "kindersoldaten" am Theater Bremen war er 2015 zu den Lessingtagen und zum Festival "Augenblick mal!" nach Berlin eingeladen. Das Projekt "ankommen", mit unbegleiteten Flüchtlingen am Thalia Theater realisiert, wurde 2016 mit dem Kurt-Hübner-Regiepreis ausgezeichnet. Dreileben

Featuretipp

Heute, 15:05 Uhr Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Der Marshall-Plan Hilfe zur Selbsthilfe Wenn ein Staat pleitegeht Von Schuldenerlässen und Neuanfängen Das Kalenderblatt 22.1.1986 Storsjön-Ungeheuer offiziell unter Artenschutz gestellt Von Prisca Straub Der Marshall-Plan - Hilfe zur Selbsthilfe Autor: Christian Schaaf / Regie: Eva Demmelhuber 1947: Nach dem Zweiten Weltkrieg liegt Deutschland und Europa in Trümmern. Die USA hat sich mit der anderen großen Besatzungsmacht, der Sowjetunion, überworfen. Aus der Furcht heraus, das am Boden liegende Deutschland und Europa könne sich dem Kommunismus zuwenden, beschließen die Amerikaner ein großzügiges Kreditprogramm: Den Marshall-Plan. Viele sahen in ihm den entscheidenden Motor für den rasanten Wiederaufstieg West-Deutschlands nach dem Krieg - das "Wirtschaftswunder". Doch viele Historiker bewerten das heute anders: Die Karriere West-Deutschlands hätte auch ohne Marshall-Plan stattgefunden. Wenn ein Staat pleitegeht - von Schuldenerlässen und Neuanfängen Autorin. Maike Brzoska / Regie: Sabine Kienhöfer Wenn einem Staat das Geld ausgeht, ist das brandgefährlich. Häufig kommt es zu Unruhen, etwa wenn Renten oder Gehälter für Staatsbedienstete nicht ausgezahlt werden. Oder wenn die Landeswährung nur noch so wenig wert ist, dass man kaum mehr Brot oder andere Dinge des täglichen Bedarfs kaufen kann. Historisch betrachtet sind Staatspleiten keine Seltenheit - fast jedes Land war schon einmal Bankrott. Umso mehr verwundert es, dass es kein geregeltes Verfahren dafür gibt. Eine geordnete Staatsinsolvenz könnte einem Land früher einen Neuanfang ermöglichen. Das Land wäre bald wieder ein Handelspartner auf Augenhöhe. So jedenfalls argumentieren die Befürworter einer geordneten Insolvenz. Andererseits müssen Staaten, die dem bankrotten Land Geld geliehen haben, dabei auf Geld verzichten. Und anders als bei Firmen- oder Verbraucherinsolvenzen geht es oft um riesige Summen. In der Vergangenheit hat bei drohenden Staatspleiten häufig der Pariser Club zwischen Gläubigern und Schuldnern vermittelt. Das ist ein internationales Gremium aus 19 Staaten, darunter auch Deutschland. Bislang sträuben sich die Länder allerdings, diese Praxis in internationales Recht zu gießen. Moderation: Birgit Magiera Redaktion: Nicole Ruchlak

Podcast

Deutschlandfunk

Russisch-polnischer Streit überschattet Steinmeier-Besuch in Jerusalem

Autor: Engelbrecht, Sebastian Sendung: Informationen am Morgen

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Hörspiel-Download

SWR 2

Roter Glamour (2/2). Polit-Thriller von Dominique Manotti

Über der Türkei explodiert ein Flugzeug voller Waffen, was allerdings mit dem Wahlkampf in Frankreich zu tun hat. In einem äußerst nüchternen Stil arbeitet Dominique Manotti eine nahe Vergangenheit auf, die geprägt ist von zerstörten Utopien und verlorenen Hoffnungen. | Aus dem Französischen von Andrea Stephani | Mit: Barbara Nüsse, Felix von Manteuffel, Gerd Wameling, Marc Hosemann, Jürgen Uter u. v. a. | Musik: Andreas Bick | Hörspielbearbeitung und Regie: Beatrix Ackers | (Produktion: NDR/SWR 2019)

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